Zehn Tipps wie du den Winterblues besiegst

von Miriam Fischer Februar 05, 2019 4 Minuten Lesezeit

Zehn Tipps wie du den Winterblues besiegst

Zehn Tipps wie du den Winterblues besiegst

Es ist kalt und grau und das nun schon seit Monaten. Wir gehen morgens im Dunkeln aus dem Haus und kommen erst bei Anbruch der Dunkelheit zurück. Kein Wunder, dass das vielen von uns auf das Gemüt schlägt. Hier findest du eine Liste mit zehn hilfreichen Tipps, um den Rest des Winters zu überstehen, trotz Minustemperaturen, Schnee und Wind.

1. Sei aktiv und beweg dich!

Obwohl es extrem verlockend ist, dich mit einer kuscheligen Decke auf die Couch zu legen und deine Lieblingsserie zu schauen, ist es gesünder, wenn du dich auch in diesen kalten Monaten in Bewegung hältst. Durch das Training wird deine Herzfrequenz erhöht und das Blut durch deine Adern gepumpt, wodurch sich die Körpertemperatur erhöht. Aktivitäten wie Kniebeugen, Liegestützen oder Situps sorgen dafür, dass dein Körper ins Schwitzen gerät. Du kannst diese Übungen auch in deinem Wohnzimmer machen – während deine Lieblingsserie läuft. Solltest du lieber Joggen gehen, dann zieh dir funktionale Kleidung an, damit dein Körper den Temperaturunterschied gut ausgleichen kann.

2. Heiß baden oder saunieren

Wenn das Wetter dich herunterzieht und du dir nichts sehnlicher wünschst, als das Gefühl in den Fingern und Zehen wieder zu erlangen, lege dich in die Badewanne. Ein heißes Bad ist eine super Methode, um deinen Körper aufzuwärmen und deinen Geist zu beruhigen. Alternativ könntest du auch in eine Sauna oder Dampfbad gehen. In der Sauna wird dir mit Sicherheit warm werden! Außerdem stärkt regelmäßiges Saunieren das Immunsystem. Das bringt uns direkt zu Punkt 3.

3. Immunsystem stärken

Stärke dein Immunsystem, damit du dir nicht auch noch eine Wintergrippe einfängst. Ernähre dich gesund, sorge dafür, dass du ausreichend frisches Obst und Gemüse zu dir nimmst. Frisch muss nicht gleich roh und kalt sein. Kalter Salat ist im Winter nicht so appetitlich, aber ein Burger schadet dem Körper mehr, als er guttut. Eine herzhafte Gemüsesuppe, scharfes grünes Curry mit Brokkoli und Bohnen oder ein duftender Bratapfel mit Rosinen aus dem Ofen sind zum Beispiel eine gute Wahl. Mit der richtigen Ernährung bleibst du nicht nur körperlich gesund, sondern verbesserst auch deine Stimmung. Oft greifen wir, wenn wir uns schlecht fühlen, zu Süßigkeiten und fettigem, schweren Essen und fühlen uns danach noch schlechter.

4. Es werde Licht!

Im Winter mangelt es uns meistens Vitamin D aufgrund des fehlenden Sonnenscheins. Versuche, so viel Tageslicht wie möglich abzukriegen und wenn das nicht reicht, gehe einmal die Woche ins Solarium oder kaufe dir eine Tageslichtlampe. Gehe an die frische Luft, auch wenn die Sonne draußen nicht scheint wie im Sommer, sie ist dennoch da und du kriegst auch im Winter UV-Strahlen ab, die dir guttun und deine Stimmung aufhellen. Eine Sonnenlicht-Meditation, bei der du dir das Licht einfach vorstellst kann ebenfalls sehr wirksam sein.

4. Schnapp dir einen Freund

Wer an Winterblues leidet zieht sich gerne zurück. Doch um dein Herz zu wärmen ist es ratsamer, dich mit Freunden zu treffen oder mit der Familie zusammen zu sein. Schau, dass du unter Leute kommst! Wenn es dir schwerfällt, das Haus zu verlassen, dann lade jemanden zu dir nach Hause ein. Bei heißem Tee und schummrigen Licht ist es zu zweit gleich viel gemütlicher. Wenn du jemanden zum Kuscheln hast, umso besser! Körperkontakt fördert nämlich die Ausschüttung von Glückshormonen. Ein Haustier tut’s natürlich auch!

5. Keine Panik!

Wenn deine Stimmung genauso trüb ist wie das Wetter ist das kein Grund, gleich in Panik zu geraten. Der kalte graue Winter ist Teil der Jahreszeiten und des Lebenszyklus. Das Leben scheint stillzustehen, doch es geht immer weiter. Nimm dir ein Beispiel an der Natur. Die Bäume sind im Winter karg und auf den Feldern wächst nichts. Doch tief unter der Erde liegen die Samen, aus denen im Frühling neues Leben sprießt. Nutze die Zeit, um in dich zu kehren und deine innere Ruhe zu finden.

6. Zeit, um aufzuräumen

Sobald der Frühling anbricht wirst du sicherlich wieder viel mehr Zeit im Freien verbringen und unterwegs sein. Nutze die kalte Jahreszeit, um dich den Dingen zu widmen, für die deine Zeit bei schönem Wetter zu schade ist – warum mit dem Frühjahrsputz bis zum Frühling warten? Räume auf, im Inneren wie im Äußeren. Es tut gut, den Kleiderschrank auszumisten und den Keller oder Dachboden zu entrümpeln. So bleibst du erstens in Bewegung und warm und zweitens wirfst du mit dem materiellen Ballast auch die Schwere weg, die auf deiner Seele lastet.

7. Kochen und Backen

Der Winter ist eine optimale Zeit, um in Ihrer Küche zu experimentieren. Der Ofen heizt nicht nur deine Wohnung ein, sondern auch das Essen und dieses wiederum deinen Körper. Ziehe also all die leckeren Rezepte hervor, die du schon immer einmal ausprobieren wolltest und für die es im Sommer zu warm ist. Achte dabei darauf, dass du gesunde Zutaten verwendest, die deinem Körper und Geist guttun.

8. Bleib positiv!

Anstatt dich über die extremen Temperaturen und das eklige Wetter zu beklagen, ändere schlichtweg deine Einstellung zum Winter. Ja, es ist so einfach! Es bringt nämlich nichts, wenn du dich über Zustände ärgerst, an denen du ohnehin nichts ändern kannst. Nichts im Leben ist ewig von Dauer, auch nicht der kälteste und trübste Winter und auch nicht die Trägheit und depressive Stimmung, die er manchmal mit sich bringt. Der Winter ist gar nicht so schlecht, wenn du die entsprechende Haltung einnimmst.

9. Schlafe dich aus

In den dunklen Wintermonaten fällt es schwer, morgens aufzustehen. Doch dafür fällt es auch leicht, früh schlafen zu gehen. Ein bisschen Wintermüdigkeit bedeutet nicht, dass du an Winterdepression leidest. Gönn deinem Körper und deinem Geist ausreichend Ruhe und Schlaf. Der Winter ist eine Zeit der Regeneration, so wie auch die Nacht. Es gehört also dazu, dass wir im Winter müder sind als im Sommer.

10. Verwöhne dich!

Der Winter ist zwar kalt und dunkel aber er hat auch etwas sehr Gemütliches. Lass es dir gutgehen und verwöhne dich mit liebevollen, schönen Gedanken und einer guten Portion Selbstliebe. Lass dich nicht hängen, sondern werde dir über deine Bedürfnisse bewusst und erfülle sie dir. Du kannst dich selbst jeder Zeit gut behandeln, weder das Wetter noch die Jahreszeit stehen dir dabei im Weg – allenfalls du selbst. Gönn es dir, dich gut zu fühlen und sei gut zu dir selbst. Das fängt an bei deinen Gedanken und der Art und Weise, wie du zu dir selbst sprichst.

Miriam Fischer
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