Sechs spirituelle Inspirationen für den Herbst

Oktober 26, 2019 5 Minuten Lesezeit

Sechs spirituelle Inspirationen für den Herbst

Sechs spirituelle Inspirationen für den Herbst 

Am 21. September war offiziell der Herbstanfang und das ist uns natürlich nicht entgangen. Die Temperaturen sind drastisch gesunken, es regnet viel und die Tage werden immer kürzer. Die Wolken ziehen nicht nur den Himmel zu, sondern verdunkeln häufig auch unser Gemüt. Dabei hat der Herbst sehr viele schöne Seiten und kann uns außerdem sehr viel über das Leben beibringen. Na, neugierig geworden? Lies weiter! Wir haben ein paar Gedanken und Tipps zum Thema Herbst zusammengestellt, die dich inspirieren sollen. 

  1. Zeit zum Loslassen 

Wenn die Blätter langsam ihre Farbe wechseln und von den Bäumen fallen, sehen wir, dass eine neue Jahreszeit anbricht. Die Bäume inspirieren uns, loszulassen. Der Herbst ist eine wunderbare Gelegenheit, darüber nachzudenken und zu meditieren, was wir alles loslassen möchten. Wenn wir loslassen, was uns für unsere spirituelle Weiterentwicklung nicht mehr dienlich ist, schaffen wir Platz für Neues. Es fühlt sich sehr befreiend an, Dinge aus der Vergangenheit abzulegen und zurückzukommen in den gegenwärtigen Moment. Oft halten wir an der Idee des ewigen Sommers fest, weil wir das Schöne bewahren möchten. Doch dann kommt der Herbst und wir werden uns darüber bewusst, dass wir loslassen müssen. An Vergänglichem festzuhalten birgt nur Leid, das hat bereits der Buddha beigebracht. Die Vergänglichkeit des Lebens zu akzeptieren wird uns nicht nur im Buddhismus gelehrt, sondern auch vom natürlichen Kreislauf des Lebens. Das bringt uns direkt zu Punkt zwei. 

  1. Die Vergänglichkeit akzeptieren 

Keine andere Jahreszeit zeigt uns so deutlich, dass das Leben sich ständig verändert, wie der Herbst. Diese Jahreszeit ist das Sinnbild für die Veränderung. Alles im Leben ist vergänglich, das zeigt uns der Herbst. Er lehrt uns, die Vergänglichkeit zu akzeptieren und uns über unsere eigene Vergänglichkeit bewusst zu werden. Dadurch erlangen wir mehr Klarheit darüber, was uns im Leben wirklich wichtig ist. Das Leben ist ein unendlicher Kreislauf von Tod und Widergeburt, Entstehen und Zerfall, ein ewiges Geben und Nehmen. Die Vergänglichkeit ist jedoch nicht nur Verlust und Zerfall. Sie hat auch ihre gute Seite. Zwar fällt es uns schwer, zu akzeptieren, dass Schönes wie der Sommer vorbeigeht. Doch wir alle tragen auch Negatives mit uns herum, Erinnerungen an schwere Zeiten, Konflikte, Schwierigkeiten. Auch diese Zeiten sind vergänglich – zum Glück! 

Wenn das Laub der Bäume auf den Boden fällt wird es irgendwann zu Erde und bereitet den Boden, aus dem im Frühling Neues wachsen kann. So sind Zerfall und Neuentstehung untrennbar miteinander verbunden. 

  1. Dankbarkeit 

Im Herbst wird traditionell das Erntedankfest gefeiert. Die Bauern fahren ihre Ernte ein und bedanken sich für die Fülle, die die Natur ihnen gegeben hat. Wirf einen Blick auf die vergangenen neun Monate des Jahres und schau dir deine Ernte an. Was siehst du? Sei dankbar für deine Erfolge und Errungenschaften, deine Erfahrungen, die dich weitergebracht haben. Sei dankbar für dein spirituelles Wachstum und deine persönliche Weiterentwicklung. Umso mehr Gründe du finden kannst, um Dankbarkeit zu üben, desto besser. Auch die kleinesten Erfolge und Fortschritte zählen. Sei großzügig, wenn es darum geht, Dankbarkeit zu praktizieren, denn es geht dabei nicht um Leistungsdruck. Bei der Übung von Dankbarkeit handelt sich vielmehr um eine spirituelle Praxis, die unser Bewusstsein steigert und unser Leben bereichert. Es gibt viele Gründe, Dankbarkeit zu empfinden: Die Gesundheit, die Freunde und Familie, schöne Augenblicke und lehrreiche Momente. 

  1. Ein spirituelles Herbst-Ritual 

Rituale eignen sich sehr gut, um symbolisch den Übergang von Jahreszeiten oder auch Lebensphasen zu feiern. Stelle an einem trüben Herbstabend einige Kerzen auf und mache es dir gemütlich. Zünde Räucherstäbchen an oder eine Duftöllampe für die passende Atmosphäre. Herbstlich-holzige Düfte wie Patchouli, Sandelholz, Zeder oder Zimt sind empfehlenswerte Duftnoten für eine spirituelle Herbst-Zeremonie. 

Hole deine Heilsteine und Kristalle hervor, wenn du welche besitzt. Falls du noch keine Edelsteine hast, kannst du bei uns im Shop welche erwerben! Lass dich von deiner Intuition leiten, wenn du die Steine aussuchst. Unsere Empfehlung wäre Tigerauge, Jaspis, Bergkristall und Rosenquarz. Wähle eine Mischung aus erdenden, dunklen und dichten Edelsteinen sowie transparenten, lichtvollen Kristallen, um das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit, Erde und Himmel zu repräsentieren. 

Nimm einen großen leeren Kochtopf und fülle eine Schüssel mit Wasser und stelle sie neben dich. Meditiere über die Themen Loslassen und Vergänglichkeit. Es gibt sicherlich Angewohnheiten oder Denkweisen, die unheilsam sind und deiner spirituellen Weiterentwicklung im Wege stehen. Nimm ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe auf, was du bereit bist, loszulassen. Wenn du deine Liste fertig hast, nimm eine Kerze oder ein Feuerzeug und verbrenne das Papier in dem leeren Topf. Verwende das Wasser aus der Schüssel, falls du löschen musst. Sieh dabei zu, wie die Dinge, die du loslassen willst, von den Flammen verzehrt werden. 

Nimm ein weiteres Blatt Papier und schreibe nun all das auf, wofür du Dankbarkeit empfindest. Beginne mit der Dankbarkeit für das Feuer, das dir beim Loslassen geholfen hat. Zähle all die noch so kleinen Dinge und Momente dieses Jahres auf, die dich mit Dankbarkeit erfüllen. Schreibe auch deine Träume und Visionen auf, für die du bereits jetzt Dankbarkeit empfindest, auch wenn du sie noch nicht verwirklicht hast. Denn das Empfinden von Dankbarkeit wird dir bei der Verwirklichung helfen. Visualisiere, wie die deine Dankbarkeit den Platz einnimmt, den die Dinge, die du losgelassen hast, hinterlassen haben. Bewahre diese Liste auf und schaue regelmäßig darauf, um das Gefühl der Dankbarkeit jederzeit wieder in dir wachzurufen. 

  1. Vorräte sammeln 

Der Herbst ist die Jahreszeit, um sich geborgen zu fühlen und Vorräte zu sammeln für den Winter. Die Tage werden immer dunkler, also versuche, so viel Sonnenlicht wie möglich zu tanken. Geh raus in die Natur und mache lange Spaziergänge. Der Herbst ist die beste Zeit für ausgedehnte Spaziergänge, denn es ist nicht zu kalt und nicht zu heiß und es gibt viel zu beobachten. Von der Natur kannst du viel über die Jahreszeiten und Lebenszyklen lernen und dich einfügen in deinen Platz im Ökosystem. Natürlich musst du dir keinen Winterspeck anfressen und dich auch nicht einigeln. Nähre und verwöhne dich selbst mit gesundem Essen und ausreichend Bewegung. Geh unter Leute und sammle Vorräte für dein Herz. Sammle Eindrücke und glückliche Momente, schau dir deine Liste an mit Dingen, für die du dankbar bist. Lege dir bewusst einen Vorrat an Dingen an, die dich nähren und dir guttun. Dann bist du gewappnet für den Winter! 

  1. Eine Meditation mit goldenem Licht 

Der Herbst wird auch die goldene Jahreszeit genannt. Wir haben bereits erwähnt, wie wichtig es ist, Sonnenlicht zu tanken und Vorräte für die dunkleren Monate anzulegen. Deshalb empfehlen wir dir, so oft wie möglich zu meditieren. Damit tankst du Kraft und positive Energie – egal, wie das Wetter ist. Die Meditation mit goldenem Licht passt optimal zur Jahreszeit! Stelle dir vor, wie goldenes Licht durch dein Kronenchakra in dich hineinfließt und deinen ganzen Körper durchströmt. Fühle, wie die Energie jede einzelne deiner Körperzellen durchdringt, dich nährt und stärkt. Sieh, wie das Licht aus dir austritt und dich umgibt wie ein Kokon. Fühle, wie es in dir und um dich herum hell wird. Sende das Licht hinaus in die Welt! 

Wir hoffen, dass wir dich mit diesem Artikel ein wenig inspirieren konnten, den Herbst mit neuen Augen zu sehen. Hinterlasse uns gerne ein Kommentar und berichte uns von deinen Erfahrungen. Wir wünschen dir eine wunderschöne goldene Jahreszeit. Namaste!



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