Neun inspirierende Weisheiten des Buddhas

von Miriam Fischer Januar 16, 2019 4 Minuten Lesezeit

inspirierende Weisheiten des Buddhas

Hast du dich schon einmal gefragt, warum der Buddha stets eine solche Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt und er immer mit einem friedlichen Lächeln dargestellt wird? Der Buddha hat die Geheimnisse des Lebens gelüftet, indem er das Leid der Welt entdeckte. Es gelang ihm, sein eigenes Leid aufzulösen und so konnte er die Schönheit jeden einzelnen Moments genießen. Wenn du gerne so zufrieden und gelassen werden willst wie der Buddha, schau dir einige seiner Weisheiten an und lasse dich inspirieren.

1. „Drei Dinge können nicht versteckt werden: Die Sonne, der Mond und die Wahrheit.“

 

Egal, wie sehr jemand versucht, die Wahrheit zu vertuschen, letzten Endes kommt sie immer zum Vorschein. Es lohnt sich also nicht, sich in Lügen zu verstricken. Gleichermaßen bringt es nichts, wütend zu werden auf jemanden, der gelogen hat und seine Lüge nicht zugibt. Die Wahrheit siegt am Ende immer. Es ist nur eine Frage der Zeit.

 

 

 

 

 

 

2. „Du wirst nicht für deinen Zorn bestraft, dein Zorn ist es, der dich bestraft.“

Zorn ist zerstörerisch, er zerstört nicht nur deinen Gegner, sondern vor allen Dingen dich selbst. Deine wütenden Worte verletzen den Anderen und fühlen sich vor allem für dich selbst schmerzlich an. Es ist besser, einfach zu schweigen, wenn dich etwas ärgert und die Wut nicht an Anderen auszulassen. Wenn du sie dennoch loswerden willst, dann schlage auf einen Boxsack oder geh in den Wald und schrei aus voller Kehle, bis deine Wut draußen ist. Tu was du tun musst, um den Zorn loszulassen, damit er dir selbst und auch keinem anderen Lebewesen schadet.

 

 

 

 

 

3. „Du kannst das ganze Universum nach einem Menschen absuchen, der deine Liebe mehr verdient, als du selbst. Du wirst diese Person nirgends finden.“
Du selbst verdienst deine eigene Liebe genauso wie alle anderen auf der Welt. Wenn du deinen Nächsten lieben willst wie dich selbst, wie es auch Jesus gelehrt hat, dann musst du bei dir selbst anfangen. Liebe dich selbst und dann deinen Nächsten auf die gleiche Weise. Bei dir selbst musst du anfangen. Wir erwarten oft, dass andere Menschen uns die Liebe und Zuneigung geben, nach der sich unser Herz sehnt und vernachlässigen uns selbst. Wir warten auf die Aufmerksamkeit Anderer und sind frustriert, wenn wir nicht kriegen, was wir wollen. Dabei machen wir uns abhängig und wir vergessen, dass wir uns selbst zuallererst lieben müssen. Erst wenn du dich selbst liebst und akzeptierst wie du bist, kannst du auch anderen Menschen deine wahre Liebe geben und sie so nehmen, wie sie sind.
     
4. „Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt. Wenn der Geist klar ist, wird, was immer du tust oder sagst, Glück hervorbringen, das dir wie ein Schatten folgt.“
Denke glückliche Gedanken und du fühlst dich glücklich. Optimistisch zu denken bedeutet, dass das Glas halb voll ist und nicht halb leer. Wähle deine Gedanken weise, denn mit deinen Gedanken erschaffst du deine eigene Wirklichkeit.
„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“ (Chinesisches Sprichwort)

5. „Du verlierst nur das, woran du festhältst.“
An etwas zu sehr festzuhalten ist einer der größten Fehler, den wir im Leben machen können. Wenn wir uns abhängig machen von Dingen, Menschen oder Zuständen, dann verlieren wir sie letztlich. Alles im Leben unterliegt der ständigen Wandlung. Nichts bleibt gleich. Sich der Veränderung zu widersetzen und darauf zu beharren, dass die Dinge gleichbleiben sollen, verursacht Leid. Das Leid zu überwinden ist die Grundlage für das Glück und letztlich der Kern der Lehre des Buddhismus.

6. „Lerne aus deinen eigenen Erfahrungen und lasse dir nicht von anderen Leuten erzählen, was falsch und was richtig ist.“
Es geht nichts über die eigene Lebenserfahrung. Folge nicht blind den Meinungen Anderer und hinterfrage das, was du siehst. Um es in den Worten des Buddhas auf den Punkt zu bringen:
„Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.“ 
7. „Ein attraktives Äußeres ist schön für das Auge, Güte ist Schönheit für den Geist.“
Ein schönes Aussehen ist im Leben oft von Vorteil, aber ein guter Charakter ist, was den Menschen ausmacht. Verurteile nie einen Menschen aufgrund seines Aussehens und lasse dich nicht täuschen vom schönen Äußeren eines Menschen. Schaue tiefer in ihn hinein, bevor du dir ein Bild von ihm machst. Ein guter Charakter kommt nicht zuletzt von guten Gedanken, wie wir in Punkt 4 gesehen haben. 

8. „Wenn du eine Blume magst, dann pflückst du sie. Wenn du eine Blume liebst, dann gibst du ihr jeden Tag Wasser.“
Der Buddha unterscheidet zwischen Liebe und Begehren. Wenn du jemanden liebst, dann kümmerst du dich um ihn und er ist dir als Mensch wichtig. Das gleiche gilt für Tiere, Pflanzen oder andere Dinge. Wenn du sie liebst, willst du sie nicht besitzen, sondern einfach nur lieben. Wenn du jemanden begehrst, dann geht es nur um die Befriedigung körperlicher Bedürfnisse und Besitzansprüche. Vergiss nicht, an etwas oder jemandem festzuhalten birgt die Ursache von Leid.

9. „Ein Krug füllt sich Tropfen für Tropfen.“
Um Großes zu erreichen musst du klein anfangen. Schritt für Schritt näherst du dich deinem Ziel. Das dürfen ruhig kleine Schritte sein. Ein kleiner Schritt Tag für Tag bringt dich weiter als die Angst vor dem großen Sprung. Ein großer unbedachter Sprung kann dich außerdem weiter zurückwerfen, als deine Anfangsposition. Halte dir dein Ziel vor Augen und gib dir selbst Anerkennung für deine kleinen Fortschritte. Gib niemals auf! Die größten Errungenschaften der Welt liegen kleine Anfänge und kleine Fortschritte zugrunde. Thomas Edison sagte:
„Ich habe nicht versagt, ich habe nur 10000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“
Nach über 10000 Versuchen ist es ihm schließlich gelungen, die Glühbirne zu erfinden. Lass dich nicht von deinem Ziel abbringen, auch wenn du Hindernissen begegnest. Lerne, lasse los und geh weiter.
Miriam Fischer
Miriam Fischer


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