6 Tipps, wie du während der Corona-Krise positiv bleibst

Mai 02, 2020 6 Minuten Lesezeit

6 Tipps, wie du während der Corona-Krise positiv bleibst

 

Der Corona-Virus hat die Welt in kürzester Zeit dramatisch verändert. Das soziale Leben ist weitgehend eingeschränkt und wir verbringen sehr viel Zeit zuhause. Einige halten es kaum aus, rund um die Uhr mit der Familie auf engstem Raum zu sein und andere wiederum kämpfen mit der Einsamkeit. Die wenigsten haben es in diesen Zeiten wirklich einfach. Doch vergiss nicht: wir wachsen mit den Herausforderungen! Es sind in der Regel die schwierigen Momente im Leben, die uns in unserer persönlichen und spirituellen Weiterentwicklung am meisten voranbringen. 

Die Corona-Krise bietet uns die Chance, um als Individuen und als Menschheit über uns selbst hinauszuwachsen wie nie zuvor und nachhaltige, positive Veränderungen auf der Welt zu bewirken. Eine optimistische Einstellung ist dabei das A und O. Lies weiter und erfahre, wie du diese ungewisse Zeit positiv für dich nutzen kannst! 

  1. Meditation und Achtsamkeit 

Nicht hinauszukönnen in die Öffentlichkeit ist eine hervorragende Gelegenheit, um in sich zu kehren und noch tiefer zu gehen. Erforsche dein Bewusstsein, indem du dich regelmäßig in die meditative Versenkung begibst. Lerne dich selbst kennen, beobachte deine Gedanken, verstehe deine Gefühle und bringe in Erfahrung, wer du hinter der Fassade deines Egos wirklich bist. 

Meditation ist eine altbewährte Technik, um nicht nur die Beziehung zu dir selbst zu vertiefen, sondern auch die Verbindung zur spirituellen Welt aufzunehmen. Wenn du mit dir selbst im Einklang bist und den Kontakt zu deinem höheren Selbst pflegst, dann fällt dir nicht so schnell die Decke auf den Kopf – egal, ob du nun alleine in deinen vier Wänden feststeckst oder umgeben von Familie. 

Seit Jahrtausenden werden verschiedene religiöse und spirituelle Meditationstechniken in zahlreichen Kulturen rund um den Globus praktiziert. Mittlerweile bestätigen auch Experten aus der Hirnforschung und Psychologie den positiven Effekt von Meditation auf das allgemeine Wohlbefinden. Regelmäßiges Meditieren stärkt nachweislich das Immunsystem, reduziert Stress, verbessert die Stimmung und den Schlaf. Am besten, du probierst verschiedene Arten der Meditation aus und entscheidest dich für die, die dir am besten gefällt. 

Wenn du noch nicht viel Erfahrung mit Meditation hast, empfehlen wir dir, mit geführten Meditationen auf YouTube oder über Meditations-Apps zu beginnen. Hier folgst du einfach den Anleitungen und bist nicht so leicht in Versuchung, gedanklich abzuschweifen. 

Sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Meditierende eignet sich außerdem eine Mala als Hilfsmittel für die Meditation. Dabei handelt es sich um eine traditionelle buddhistische Gebetskette, die ähnlich wie ein Rosenkranz eingesetzt wird, um sich auf Mantras zu konzentrieren. Die Mala speichert die Energie deiner Meditationen und wird zum kraftvollen energetischen Begleiter. Wenn du noch keine hast, dann schau doch mal in unserem Shop! 

  1. Detox und Fasten 

Die Restaurants haben geschlossen und in den Supermarkt soll man nur, wenn es nötig ist. Außerdem lautet die Empfehlung, am besten einfach zuhause zu bleiben. Dieses Szenario bildet den perfekten Rahmen für eine Fastenkur! Wenn du fastest, sollst du auch möglichst wenig Sport treiben. Zum Glück hat das Fitnessstudio ohnehin zu. Was brauchst du zum Fasten und warum solltest du es überhaupt in Erwägung ziehen? 

Ähnlich wie die Meditation gilt auch das Fasten in vielen Traditionen weltweit als bewährte Methode, um Körper und Geist zu reinigen und die Verbindung zum Göttlichen zu stärken. Die Bedürfnisse des 

Körpers werden transzendiert und höhere Bewusstseinszustände ermöglicht. Es gibt verschiedene Varianten der Fastenkur und nicht alle machen es erforderlich, komplett auf Nahrung zu verzichten. 

Du kannst zum Beispiel eine Woche lang ausschließlich Vollkornreis und Wasser zu dir nehmen, um dich geistig und körperlich zu reinigen, ohne dabei Hunger zu leiden. Beim Saft-Fasten trinkst du lediglich Frucht- und Gemüsesäfte, die deinen Körper nähren und zugleich entgiften und entschlacken. 

Eine häufig angewandte Methode, die auch sehr alltagstauglich und längerfristig umsetzbar ist, ist das Intervall-Fasten. Hier fastest du jeden Tag für 14-16 Stunden und nimmst in einem Zeitfenster von acht bis zehn Stunden deine Mahlzeiten ganz normal zu dir, ganz ohne Einschränkungen. Nach 14 Stunden Fasten fängt der Körper an, körpereigenes Fett zu verbrennen und leitet Entgiftungsprozesse ein. 

  1. Musik hören und spielen 

Einfach nur entspannen und nichts tun. Klingt das wie Musik in deinen Ohren? Dann hör dir welche an! Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass Musik hören gegen Depressionen hilft, die Konzentration und das Schlafverhalten verbessert und sich positiv auf das Immunsystem auswirkt. 

Musik ist Therapie für Körper, Seele und Geist. Vielleicht spielst du ein Instrument oder singst und weißt bereits, wie wohltuend es sich anfühlt, wenn du die Welt um dich herum vergisst und voll und ganz in der Musik aufgehst. Dann verbringe so viel Zeit wie möglich damit! Falls du zu denen gehörst, die bisher das Erlernen eines Instruments oder des Gesangs auf später verschoben haben, wenn sie weniger um die Ohren haben, dann wirst du dich sicherlich freuen, dass dieser Moment nun gekommen ist. Erfahre die Stille in dir, indem du die Melodien deiner Seele erklingen lässt! 

Egal, ob du selber musizierst oder lieber auf dem Sofa sitzt und deine Ohren spitzt. Musik ist Medizin. Die heilende Wirkung von Musik wird übrigens verstärkt, wenn du dich dazu bewegst. Du kennst sicherlich den Spruch: „Tanze, als würde dich niemand sehen und singe, als würde dich niemand hören.“ Wenn du gerade viel Zeit in deinen eigenen vier Wänden verbringst, dann bist du zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um genau das auszuprobieren! 

  1. Yoga, Joggen & Co. 

In Bewegung bleiben ist extrem wichtig für das Wohlbefinden. Wenn du die Möglichkeit hast, dann gehe einmal täglich im Park oder in der freien Natur joggen oder spazieren. Aber auch wenn du nur um den Block gehst ist das besser, als dich ausschließlich drinnen aufzuhalten. Die frische Luft und der Einsatz deiner Beinmuskeln wirken Wunder! 

Sport ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für das Gemüt. Auch wenn dein Wohnraum so klein ist wie eine Gefängniszelle hast du genug Platz, um Liegestützen, Bauchmuskelübungen und Kniebeugen zu machen. Vielleicht hast du auch eine Yoga-Matte und kannst dich darauf austoben. Trainiere, auch wenn du dich nicht danach fühlst. Lass dich nicht hängen und überwinde deinen inneren Schweinehund. Dein emotionales Wohlbefinden wird sich nach einem anstrengenden Workout deutlich verbessern. Wenn du dich in deinem Körper wohler fühlst geht es dir auch psychisch besser. Du bist außerdem weder auf der Yoga-Matte noch auf dem Pilates-Ball auf dich alleine gestellt. Es gibt zahlreiche Kurse im Internet, wo du Flows und Übungen unter Anleitung machen kannst. 

  1. Innere und äußere Ordnung 

Die Welt da draußen ist zurzeit ziemlich chaotisch. Wenn du einen Beitrag leisten möchtest, zu einer Verbesserung der allgemeinen Stimmung von Frust und Panik hin zu mehr Ausgeglichenheit, Frieden 

und Freiheit, dann fange bei dir selbst an. Denn wie du bestimmt schon weißt: jeder einzelne trägt seinen Teil zum Ganzen bei und wahre Veränderung beginnt im Innen. Wenn du in dir selbst zentriert bist und Gelassenheit und Klarheit ausstrahlst, dann kannst du auch für deine Mitmenschen ein Ruhepol sein. 

Nutze die Zeit des Rückzugs und räume in deinem Inneren auf! Regelmäßiges Tagebuchschreiben ist eine hervorragende Methode, um Klarheit im Kopf zu erlangen. Außerdem erleben wir gerade eine geschichtsträchtige Zeit und du findest es vielleicht spannend, rückblickend zu lesen, wie du sie erlebt hast. Immerhin bist du Zeitzeuge einer nie dagewesenen globalen Krise. Schreibe aber nicht nur das auf, was du um dich herum wahrnimmst, sondern vor allen Dingen das, was in dir vorgeht. Schreibe ohne nachzudenken und bringe all das auf Papier, was dir durch den Kopf schwirrt und was dein Herz beschwert. 

Deine innere Welt steht unter ständigem Einfluss von außen. Du wirst mit den Aufräumarbeiten nicht nachkommen, wenn du nicht darauf achtgibst, was von außen auf dich einströmt. Das führt uns direkt zum nächsten und letzten Punkt: 

  1. Mentaler Input und Ernährung 

Stärke deine Abwehrkräfte durch gesunde Ernährung. Verabreiche deinem Körper Nahrungsmittel, aus denen er Lebensenergie gewinnt. Er belohnt dich dafür mit Gesundheit und Vitalität. 

Gehe außerdem achtsam mit deinem Geist um. Sei dir bewusst, dass sich sämtliche Nachrichten und Social-Media-Inhalte, die du konsumierst, auf dein mentales Wohlbefinden auswirken. Zu viele angsteinflößende Berichte, sorgenerregende Statistiken und erschreckende Informationen beschweren dein Gemüt. Genauso, wie dir zu schwere Kost auf den Magen schlägt und dich zu viel ungesunde Lebensmittel krankmachen können. Natürlich spricht nichts dagegen, auf dem Laufenden zu bleiben oder ab und zu etwas zu naschen. Aber alles in Maßen! 

Mit der Rolle der Ernährung in Bezug auf Gesundheit sind die meisten von uns vertraut. Doch mit dem mentalen Input sind wir oft ziemlich nachlässig. Dabei hat die Informationsflut, der wir uns tagtäglich aussetzen, einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Deswegen ist Meditation sehr hilfreich, um sich überhaupt erst einmal darüber bewusst zu werden, wie sehr sich der Konsum der Medien auf das eigene Denken und Fühlen auswirkt. 

Wie auch immer die Umstände auf der Welt sich verändern – was wir zu jedem Zeitpunkt selbst bestimmen können ist der Zustand unserer inneren Welt. Wir hoffen, dass du in diesem Artikel die ein oder andere Inspiration finden konntest und wünschen dir viel Kraft und positives Denken für die kommende Zeit. Namasté!